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Knüppeltransportanlage


Die Knüppeltransportanlage wurde auf die speziellen Anforderungen eines Drahtwalzwerkes konzipiert und gebaut.

Die Forderung war, Stranggußknüppel 160mm x 160mm x 17000mm maximale Länge, die mittels Kran der Transportanlage zugeführt werden, unter eine Säge zu transportieren, in Teilstücke zu sägen und diese weiter zu transportieren in einen Entnahmebereich, in dem die Teilstücke als Paket in ein Materiallager verbracht werden.

Die Arbeitsschritte im Einzelnen:
Die Strangußknüppel werden zu je drei Stück mit einem Kran auf Ablagerosten abgelegt. Die Ablageroste sind mit hydraulischen Schiebern bestückt. Mit den Schiebern werden die drei Knüppel gegen Anschläge kantenseitig zusammengedrückt. Transportwagen, gemeinsam über Rollenketten bewegt, nehmen die Dreierpakete auf und fahren diese auf einen Ablagetisch. Dieser Ablagetisch besteht aus schweren Transportketten. Die Transportwagen können bis zu 36 Knüppel (Gewicht circa 123t) auf dem Kettentisch kantenbündig ablegen. Der jeweils erste Knüppel wird mit dem Kettentisch in eine Übergabeposition getaktet. Hier wird die Länge des Knüppels gemessen, das Messergebnis ist für alle nachfolgenden Längenmessungen maßgebend. Ebenfalls in dieser Position sind stirnseitig Kameras angeordnet, die es ermöglichen die Knüppeldaten von einem Etikett abzulesen und in ein Programm einzulesen. Nach erfolgter Längenmessung und Datenerfassung wird der Knüppel von einem Hubbalkensystem auf einen Rollgang abgelegt. Der Rollgang transportiert den Knüppel in den Sägebereich. Vor dem Einlauf unter das Sägeblatt fährt der Knüppel über eine Messrolle. Der Knüppel wird maßgenau innerhalb der Säge positioniert (± 5mm). Nach erfolgtem Sägevorgang werden die Knüppelhälften aus dem Bereich der Säge gefahren, gleichzeitig wird ein weiterer Knüppel der Säge zugeführt. Hinter der Säge wird die erste Knüppelhälfte auf dem Rollgang durchgefahren in eine Entnahmeposition. Die zweite Hälfte verweilt in einer Zwischenposition auf dem Rollgang, bis die erste Hälfte entnommen wurde, danach fährt die zweite Hälfte in die Entnahmeposition.Zeitgleich läuft der Sägevorgang am nachfolgenden Knüppel.
Die Knüppelhälten auf dem Rollgang werden von einem weiteren Messrad erfasst und mittig in die Entnahmeposition gefahren. Die Knüppelhälfte wird von einem Transportwagen aus dem Rollgang entnommen und auf einem Kettentransporttisch abgelegt. Auch hier können bis zu 36 Knüppelhälften (circa 60t) bündig abgelegt werden. Bevor dies geschieht, verweilt der Kettentransport in einer Zwischenposition. Ein Roboter kennzeichnet die Knüppelhälften per Punktschweißung mit einem Blechetikett, somit ist eine Materialverfolgung im anschließenden Materiallager möglich.
Die auf dem Kettentransporttisch liegenden Knüppelhälften werden zu jeweils 3 Stück in den Bereich unter die Keiltische getaktet. Die Keiltische heben das Dreierpaket über die Oberkante des Kettentransporttisches. Aus dieser Position übernimmt ein Manipulator (Magnetkran) das Dreierpaket und verbringt es ins Materiallager.